„Der ist einfach zu dumm“ oder „er ist einfach faul“. Legastheniker und Menschen mit Dyskalkulie haben regelmäßig mit diesem Vorurteil zu kämpfen, dabei gibt es genug Beispiele die das Gegenteil beweisen. Selbst Albert Einstein hatte Legasthenie.

Im Rahmen des Tags der Legasthenie und Dyskalkulie möchten wir wir auf diese Thema aufmerksam machen. Doch was ist das eigentlich?

Die Lese- Rechtschreibstörung haben um die 4% der Bevölkerung, diese ist teils schwächer ausgeprägt teils aber auch stärker. Diese führt dazu das die betroffenen nur mit großer Mühe Texte lesen können und verhältnismäßig mehr Rechtschreibfehler machen als andere. Die Dyskalkulie ist die Rechenstörung welche sich hauptsächlich auf das Verständnis von mengen und zahlen auswirkt. Diese ist zwar wie die Legasthenie wissenschaftlich belegt, jedoch bekommen die betroffenen nicht in jedem Bundesland einen gesetzlich zugesicherten Nachteilsausgleich.

Legasthenie ist genauso wie die Dyskalkulie nicht heilbar, doch durch eine frühere Diagnose und einer angepassten Förderung in der Schulzeit lassen sich die Auswirkungen minimieren und Methoden zum Ausgleich dieser Behinderungen antrainieren.

Wir fordern wir einen Bundesweites Recht auf Nachteilsausgleich für alle Betroffenen von Lernbehinderungen. – Anton Tartz (1. Vorsitzende der Progressiven Partei)

Um jedem Kind die best möglichen Chancen in der Bildung zu ermöglichen, bedarf es geeigneter Maßnahmen zur Früherkennung und Schulungen im Umgang mit Lernbehinderungen. Desweiteren bedarf es einen einheitlichen Standard zum individuellen Umgang damit in Lehr- und Prüfungssituationen.

 

Weiterführende Informationen:

Legasthenie

Dyskalkulie


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